Warum käuflich erworbene Listen nicht funktionieren (und wie Sie E-Mail-Adressen erhalten, ohne Geld zu verschwenden)

Für kleine Unternehmen oder Start-ups zählt oft jeder Cent. Manche KMUs verfallen, um schnell an Geld zu kommen, in Panik und erwerben eine E-Mail-Liste. Leider ist das fast immer eine Verschwendung von Ressourcen.

Die einfache Wahrheit lautet, dass, wenn Ihre Geschäfte legitim sind, dies auch Ihre Listen sein sollten. Wie wir sehen werden, kann sich der massenweise Erwerb als Todesstoß für Ihre Geschäfte erweisen, besonders wenn Ihre Marke neu ist.

Insgesamt kann man den käuflichen Erwerb von E-Mail-Adressen als schmutziges Geschäft bezeichnen. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie es vermeiden, darin verstrickt zu werden, und eine echte E-Mail-Liste zusammenstellen, die auch wirklich funktioniert.

Effizienz und Kosten

Nicht ohne Grund raten vertrauenswürdige E-Mail-Vermarkter einstimmig davon ab, E-Mail-Listen zu erwerben: Sie funktionieren einfach nicht.

Zunächst einmal zahlen Sie einen horrenden Preis dafür, was Sie letztlich bekommen. Das ist nämlich nicht mehr als eine große Menge wertloser Daten.

Die Reaktionsraten für käuflich erworbene Listen sind extrem gering. Zum Teil liegt das daran, dass ein Großteil der Adressaten inaktiv ist und viele E-Mails nicht zugestellt werden können, und zum Teil daran, dass bereits zahlreiche andere Unternehmen dieselben Listen mit denselben Empfängern erworben haben. Im besten Fall hat ein Kunde Ihre E-Mails bereits abbestellt. Im schlimmsten Fall hingegen kann es passieren, dass Sie einen deutlich höheren Betrag an Bußgeldern und Gerichtskosten zahlen müssen, da Ihre unerwünschten E-Mails gegen die DSGVO oder den CAN-SPAM Act verstoßen. (Mehr dazu finden Sie im nächsten Abschnitt.)

Das bedeutet also, dass vorgefertigte E-Mail-Listen nicht nur unwirksam und teuer sind. Der Erwerb von E-Mail-Listen kann Ihrem Unternehmen und seinem Ruf auch beträchtliche Schäden zufügen.

Datenschutz und Compliance

Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) aus dem Jahr 2008 müssen die Empfänger ihre ausdrückliche Zustimmung erteilen, damit die E-Mails, die Sie ihnen schicken rechtmäßig sind. Somit stellt der Erwerb von E-Mail-Adressen zu Abonnementszwecken einen direkten Verstoß gegen die DSGVO dar, und dies kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

OneAffiniti-Kampagnen richten sich nach der DSGVO als dem obersten Standard für den Schutz und die Sicherheit von Daten. Wenn es darum geht, eine rechtskonforme E-Mail-Liste zu unterhalten, setzen wir eine hohe Messlatte an.

Wir greifen auf Campaign Monitor als unseren externen E-Mail-Dienstleister zurück, um Listen zu verwalten und Kampagnen anzusetzen. Campaign Monitor weist eine extrem niedrige Schwelle von 0,2 % für E-Mail-Adressen auf, die zurücksenden oder von einem Benutzer als Spam markiert werden. Daraus ergibt sich etwa eine nicht zustellbare oder „Spam“-E-Mail von 5000 insgesamt gesendeten. Wenn Ihr Konto aufgrund einer hohen Spam-Rate markiert wird, schließt Campaign Monitor Ihr Konto automatisch, und Sie können unsere Dienste nicht mehr nutzen.

Bessere Alternativen

Kein Unternehmen möchte, dass seine Marketingbotschaften von einer E-Mail zur Junkmail werden, sodass kein Empfänger mehr liest als ihre Betreffzeile. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie verstehen, dass es für Sie bessere Wege gibt, um eine E-Mail-Liste organisch wachsen zu lassen.

Auch wenn es etwas dauern wird, eine starke Abonnentendatenbank aufzubauen, können Sie durch Folgendes einen guten Einstieg schaffen:

  • Erstellen Sie dynamische Inhalte wie Sonderangebote und Werbeaktionen, Lead generierende E-Books oder Infografiken sowie Thought-Leadership-Elemente.
  • Fügen Sie Abonnementformulare zu Marketingmaterialien, Lead-Magneten und Ihrer Website hinzu, um Besucher und Leser zu E-Mail-Abonnenten zu machen.
  • Bewerben Sie Ihre Marke über kostengünstige Kanäle wie Webinare und soziale Medien.

Wir verstehen das. Jeder muss irgendwo beginnen. Aber um das wirklich klarzustellen: Der Erwerb einer E-Mail-Liste funktioniert einfach nicht. Je mehr Sie in eine echte E-Mail-Liste investieren, desto schneller werden Sie aus erstmaligen Empfängern Bestandskunden machen.